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PROJEKTBERICHT

Recruiting: Fachkräftemangel? Neue Möglichkeiten in Europa

Personalmarketing | Ingenieure | Fachkräftebedarf

Recruiting Fachkräftemangel

Das Projekt in Stickworten:

  • Internationale Studentenorganisationen helfen, Talente zu entdecken
  • Kooperationen mit europäischen Hochschulen im Kampf gegen den Fachkräftemangel
  • Strategische Personalbedarfsplanung mit dem Rekrutierungstrichter

Wer kennt es nicht, das Klagelied des VDI und der Unternehmen über den Fachkräftemangel? Und die Diskussion, ob es ihn überhaupt gibt. Auf der Höhe der letzten Wirtschaftskrise schielte so manches Unternehmen nach Spanien, Griechenland oder anderen südeuropäischen Länder mit hohen Arbeitslosenzahlen. „Da kann man doch sicher Arbeitskräfte nach Deutschland holen“, dachte man sich. Gemeinsam mit der Bundesagentur wurden dann Aktionen gestartet und in den Süden gereist, um Fachkräfte, vor allem Ingenieure, nach Deutschland zu holen. Ein nachhaltiger Erfolg blieb aus. Denn auch dort gibt es bei Maschinenbauern und Elektrotechnikern kaum Arbeitslosigkeit.

Ein großes deutsches Ingenieursunternehmen beauftragte den HR Interim Manager, ein Konzept zur Identifizierung und Rekrutierung von Ingenieuren des Maschinenbaus und der Elektrotechnik in Europa zu erarbeiten. Er sollte geeignete Rekrutierungskanäle in den einzelnen Ländern identifizieren und einen Aktionsplan entwickeln. Auf Vorschlag des Interim Managers konzentrierte man sich auf Studenten. Die Gründe hierfür waren: Studenten sind in der Regel mobiler als Ingenieure, die schon einige Jahre im Beruf und mit ihren Familien sozial verwurzelt sind. Während des Studiums haben Studenten und Unternehmen Zeit und Gelegenheit, sich über Praktika oder Ferienjobs in Deutschland kennenzulernen. Der Student kann in dieser Zeit einen Einblick in das Leben in Deutschland gewinnen. Und er kann in dieser Zeit Grundkenntnisse der deutschen Sprache erwerben.

Der Auftraggeber war bereit, eine strategische Perspektive einzunehmen; nicht schnelle Rekrutierung, sondern Personalmarketing mit einem Zeithorizont von 3 bis 4 Jahren bis zum Arbeitsvertrag. Mit dem Planungsinstrument des Rekrutierungstrichters, das der Interim Manager vorschlug, wird der strategische Personalbedarf transparent und die Rekrutierungsaktivitäten gesteuert. Der Interim Manager identifizierte mit dem Auftraggeber die führenden Hochschulen für die beiden Studiengänge. Anschließend baute er den Kontakt zu den Dekanen, den Rektoren und Studentenorganisationen auf. So wurde der Grundstein für die Zusammenarbeit der deutschen Personalabteilung mit den Universitäten im Ausland gelegt. Die Studenten können an ihren Universitäten in der Regel Deutsch lernen. Einige Universitäten bieten sogar deutschsprachige Ingenieurstudiengänge an. Damit erhielt das Unternehmen Zugang zu neuen Arbeitsmärkten zur Deckung seines Fachkräftebedarfs.

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Claudia M. Christen, Senior Consultant. Swiss Interim GmbH

Claudia M. Christen

Senior Consultant

Marlise Stauffer Geschäftsführerin Swiss Interim GmbH

Marlise Stauffer

Geschäftsführerin