PROJEKTBERICHT

Rettung der Produktion eines Bauteils in der Automobilindustrie

Rettung der Produktion eines Bauteils in der Automobilindustrie

522_18102021_termingerechte_erstbemusterung_automobilzulieferer

Das Projekt in Stichworten:

  • Rettung der Produktion eines Bauteils in der Automobilindustrie
  • Mit Advanced Product Quality Planning neuen Projektplan erarbeitet
  • Prüfplanung termingerecht umgesetzt und Aufbau der Produktionslinie realisiert
  • Prozessentwicklung der Abteilung „Engineering & Industrialisierung“ optimiert
  • Serienproduktion sicherstellt und Kundenzufriedenheit verbessert

Der Interim Manager wurde von einem kleinen mitteständischen Unternehmen der Zulieferindustrie gerufen. Ein Neuprojekt war nicht lauffähig, der Prozess stand noch nicht, Maschinen waren noch nicht bestellt und der SoP kam bedenklich näher. Unter dem Druck des Endkunden musste dringend eine Unterstützung für das Projektmanagement her.

Mit Advanced Product Quality Planning neuen Projektplan erarbeitet

Nachdem sich der Interim Manager Transparenz über das Projekt verschafft hatte, ermittelte er die Ursachen für den stockenden Projektfortschritt. In der Analyse kristallisierten sich unter anderem folgende Schwerpunkte und Schwächen heraus: Die Projektorganisation folgte keiner Methode. Zudem fehlte eine abgestimmte Kommunikation. Maßnahmenpläne wurden nicht konsequent überwacht, sofern sie denn überhaupt existierten. Eine professionelle Fehler-Möglichkeits- und -Einfluss-Analyse (FMEA) war so nicht möglich.

Abgeleitet aus den Schwachstellen erarbeitete der Interim Manager einen neuen Projektplan. Dabei nutzte er das in der Automobilindustrie übliche Werkzeug APQP (Advanced Product Quality Planning). Dieses integrierte er mit agilen Methoden in eine neue Projektstruktur und einem neuen Team.

Die Aufgaben und Maßnahmen zur Projektsteuerung, der Moderation der FMEA, der Meilenstein-Reviews und Kundenkommunikation adressierte der Interim Manager anhand der Projektstruktur und Checklisten an die jeweiligen Stakeholder des neuen Teams. Gleichzeitig definierte er Termine neu – und erhöhte die Abarbeitungsgeschwindigkeit, indem er bei der Koordination und Erledigung von Aufgaben unterstützte.

Prüfplanung termingerecht umgesetzt und Aufbau der Produktionslinie realisiert

In allen Phasen des Mandats förderte der Interim Manager eine offene und ehrliche Kommunikation mit dem Kunden. Er steuerte Projekt, transparent nach den neuen Projektzielen (Budget, Termin und Erfüllungsgrad im APQP). Es initiierte wöchentliche Shopfloor-Runden, regelmäßige Meilenstein-Reviews intern und mit dem Kunden sowie eine konsequente Führung. Die FMEA wurde aktualisiert, die Prüfplanung termingerecht umgesetzt und der Aufbau der Produktionslinie realisiert.

Prozessentwicklung der Abteilung „Engineering & Industrialisierung“ optimiert

In einem weiteren Teilprojekt trug der Interim Manager außerdem dazu bei, in der Prozessentwicklung die internen Prozesse der Abteilung „Engineering & Industrialisierung“ zu optimieren und die Schnittstellen zu unterstützenden Bereichen wie Produktion, Qualitätssicherung und Arbeitsvorbereitung zu sichern.

Serienproduktion sicherstellt und Kundenzufriedenheit verbessert

Innerhalb von 4 Monaten konnte der Interim Manager den Auftrag vollständig erfüllen. Das nunmehr funktionsfähige Projektmanagement schaffte es, die neue Fertigungslinie zu platzieren, das neue Produkt zu produzieren und gemäß den Kundenanforderungen zu liefern. Die Abweichungen wurden abgestellt. Die Projektkosten sind nicht ausgeufert. Die Qualität des neuen Produkts ist sichergestellt. Auch die Kundenzufriedenheit besserte sich merklich.

Buchen Sie jetzt online einen Gesprächstermin mit einem Consultant Ihrer Wahl.

Marlise Stauffer Geschäftsführerin Swiss Interim GmbH

Marlise Stauffer

Geschäftsführerin

Claudia M. Christen, Senior Consultant. Swiss Interim GmbH

Claudia M. Christen

Senior Consultant